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Grabpflege im Wechsel der Jahreszeiten

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Im Frühjahr beginnen die Friedhofsgärtner mit der ersten Wechselbepflanzung / Vielfältige Leistungen rund um das Grab

Säubern, schneiden, pflanzen, düngen, gießen: Jahr für Jahr verwandeln sich die Friedhöfe unter den emsigen Händen der Friedhofsgärtner in blühende Oasen. Jetzt im März schneiden sie Gehölze und bepflanzen die Gräber mit frischen Frühlingsboten wie Tulpen und Tausendschön, Hornveilchen und Hyazinthen.

Die jahreszeitliche Wechselbepflanzung der Gräber ist aber nur eine von vielen Aufgaben der Friedhofsgärtner. Denn der so genannte Wechselflor macht neben Bodendeckern und Rahmenbepflanzung nur einen Teil der Grabfläche aus. Die allerdings will das ganze Jahr über gepflegt sein. Das Grabbeet wird von Laub, losen Ästen und Unkraut befreit, die Pflanzen werden nach fachmännischen Gesichtspunkten geschnitten und gedüngt.

Auch das regelmäßige Gießen der Pflanzen gehört zu den Aufgaben der Friedhofsgärtner, wobei der Aspekt des Wasserbedarfs einzelner Grabpflanzen besonders wichtig ist. Er spielt eine wichtige Rolle bei der nächsten Wechselbepflanzung, wenn die Frühlingsblumen abgeräumt und durch Sommerblumen ersetzt werden. „Hierbei gilt es den Standort des Grabes zu berücksichtigen, denn manche Pflanzen eignen sich besser für sonnige, manche nur für schattige Standorte“, betont
Dann steht auch schon die herbstliche Bepflanzung auf dem Arbeitsplan des Friedhofgärtners. Hier spielt er die ganze Bandbreite seiner Kreativität aus. Denn für ihn ist der November mit den Totengedenktagen die Hauptsaison: „In dieser Zeit werden die Gräber nicht nur herbstlich bepflanzt und geschmückt, sondern auch winterfest gemacht“. Zum herbstlichen und winterlichen Grabschmuck gehören Grabschalen und Gestecke ebenso wie natürliche Materialien wie Steine, Holz oder Tannenzapfen, mit denen man auf verschiedene Weise Trauer und Erinnerung zum Ausdruck bringen kann.